Kindertagesstätten der Lehrerkooperative

Internationale Kita "Am Neuenberg"

Internationale Kita "Am Neuenberg"
Am Neuenberg 26 
60435 Frankfurt
Tel.: 069 - 54 89 02 98u. 069 - 54 89 02 99 
Fax: 069 - 54 89 03 00
E-mail: kita.amneuenberg@lehrerkooperative.de

Allgemeine Infos

Gebäude und Außengelände

Sie finden die Kita am Rande der ehemaligen Edwards-Siedlung zwischen den Stadtteilen Frankfurter Berg und Berkersheim. Die Kita hat ein großzügiges und naturnah gestaltetes Außengelände. Streuobstwiesen und ein Wäldchen ("Hexenwald") schließen sich unmittelbar an. Die Kinder können sich viel "draußen" bewegen und die Natur wahrnehmen.

Räume

Im Erdgeschoss befinden sich neben Küche, Hauswirtschaftsraum und Büro die Horträume: Gruppenraum, Hausaufgabenraum, Kissenzimmer und Turnhalle. Im geräumigen Flur gibt es eine Hochebene ("Burg") und eine lange Tafel, an der die Hortkinder ihre Mahlzeiten einnehmen. Im ersten Stock ist der Kindergarten untergebracht; er besteht aus zwei Gruppen. Jede Gruppe hat ihren Raum und einen direkt anschließenden "Differenzierungsraum". Hinzu kommen Malatelier, Werkstatt und Toberaum. Den hellen und geräumigen Flur nutzen die Kindergartenkinder gern - dort gibt es viel Platz für Bewegung und Begegnung.

Ernährung

Wir haben eine eigene Küche in der unsere Köchin täglich frische Speisen zubereitet. Obst und Gemüse nehmen in unserem Speiseplan vordere Positionen ein. Es wird ein hoher Anteil von Bio- und Vollwertprodukten verwendet. Auf Schweinefleisch verzichten wir. Wir gestalten das Essen als gemeinsame, sinnliche Erfahrung. Die Kinder werden zum Essen ermuntert, nicht gezwungen. Sie wählen, was und wieviel sie essen wollen und werden angeleitet, ihr Hungergefühl bei der Zusammenstellung des Essens richtig einzuschätzen. Im Kindergarten gibt es einmal in der Woche ein gemeinsames Frühstück mit gesunden Vollwertprodukten. Die Kinder lernen die Esskulturen anderer Länder und Kulturkreise kennen. Zum Kochen und Backen gibt es in unserer Kita viele Mitmach-Angebote. In unserer Kita ist eine gesunde Ernährung nicht nur Alltagsrealität sondern auch ein Bildungsauftrag.

Unser Bildungsauftrag

Unsere Pädagogik achtet und akzeptiert die Individualität des Kindes. Wir möchten seine Selbstständigkeit fördern und sein Selbstvertrauen auch dadurch stärken, dass es die Planung des Alltags sehr weitgehend mitbestimmen kann. Die Kinder sollen ihre Stärken und Schwächen erkennen und bewusst mit ihnen umgehen. Mit unterschiedlichen Kulturen und ihren Erscheinungsformen sollen sie sich vertraut machen und sich in ihnen zurechtfinden können. Bildungsangebote tragen wir so früh und so gezielt wie möglich an sie heran.

Pädagogische Schwerpunkte

Im Kindergarten haben wir zwei altersgerechte Sprachförder-Gruppen, die sich einmal in der Woche treffen. - Fünf- bis sechsjährige Kinder besuchen den Früh-Englisch-Kurs- ebenfalls einmal pro Woche.

Wir haben eine kleine Turnhalle. Die Tanz AG wendet sich an die Kindergartenkinder: sie bewegen sich frei zu Musik. - Rund um die Kita ist jede Menge Platz für Spiele, Spaziergänge, Schnitzeljagden und andere naturnahe Aktivitäten.  

Die Erfinderwerkstatt richtet sich an Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Die Bestandteile von Elektro- und Haushaltsgeräten beflügeln die Phantasie der Kinder. Sie werden zerlegt, untersucht und neu zusammengesetzt. Neben der Erfahrung mit Konstruktionen werden feinmotorisches Geschick, logisches Denken und Teamgeist gefördert. Auch die Sprachkompetenz steigt, wenn die Kinder beschreiben, was sie gemacht haben und dabei Erkenntnisse und Einsichten formulieren. In der Erfinderwerkstatt wird auch mit Holz und dem dazugehörigen Werkzeug gearbeitet. Für die Erzieher ist die Erfinderwerkstatt eine wichtige Quelle von Informationen zum Entwicklungsstand der Kinder.

Im gut ausgestatteten Malatelier experimentieren Jungen und Mädchen mit vielen Materialien und Arbeitstechniken. Der Raum kann sehr variabel eingerichtet und genutzt werden.

Schon im Kindergarten lernen die Kinder demokratische Beteiligungsformen kennen. Regeln - z.B. für Gesprächskreise - werden besprochen, begründet , verändert und von den Kindern mitgestaltet. Die Kinder entscheiden mit, wie Räume genutzt und gestaltet werden. Im Hort gibt es jede Woche eine Kinderversammlung, bei der jedes Kind seine Belange vertreten und seine Wünsche äußern kann. Geleitet wird sie von der Hortsprecherin bzw. dem Hortsprecher. Die Kinder wählen jedes Jahr in geheimer Wahl eine(n) Hortsprecher(in).

Wir versuchen, die Kinder in ihrer Identitätsfindung als Mädchen oder Junge zu unterstützen. Dabei steht die Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit des Kindes im Vordergrund - nicht die Einübung starrer Geschlechterrollen. Die Mädchengruppe und die Jungengruppe im Hort tragen ihren Teil dazu bei.

Eingewöhnung im Kindergarten

Der Übergang aus der Familie in den Kindergarten ist für jedes Kind eine große Herausforderung. Es muss sich an neue Situationen, einen anderen Tagesablauf und an die tägliche Trennung von den Eltern gewöhnen. Um den Kindern diesen Übergang zu erleichtern und problematischen Entwicklungen vorzubeugen, gibt es eine Eingewöhnungsphase. Wir gestalten die Eingewöhnungsphase sorgfältig nach folgenden Regeln:

Ein Elternteil begleitet das Kind in die Einrichtung und hält sich mit ihm zusammen in der Kindergruppe auf. Während dieser Phase soll die betreffende Person bei dem Kind bleiben. Während der Eingewöhnungszeit darf das Kind einen "Seelentröster" (Kuscheltier, Buch o.ä.) mitbringen.

Für jedes neue Kind ist eine Mitarbeiterin aus dem Kindergarten die Bezugsperson. Sie führt das Kind in den Kindergartenalltag ein und bleibt mit dem Elternteil in engem Kontakt und Austausch über den Verlauf der Eingewöhnung.

Die Dauer der Eingewöhnung richtet sich nach dem Verhalten des Kindes. Sobald es Vertrauen zu seiner Bezugsperson hat, können Vater oder Mutter sich mehr und mehr vom Kind entfernen. Ein Elternteil soll in dieser sensiblen Phase - sie kann Tage oder Wochen dauern - stets telefonisch erreichbar sein. Die Eingewöhnungszeit in unserer Einrichtung beträgt etwa vier Wochen.

Zusammenarbeit mit Eltern

Wir bieten den Eltern eine enge Zusammenarbeit an: spontane Gespräche, vereinbarte Gespräche und die gut besuchten Elternabende. Gegenseitiges Vertrauen von Eltern und Pädagogen und ein von Respekt geprägter Umgang sind unverzichtbar für die bestmögliche Arbeit mit den Kindern. Ein Austausch über Eingewöhnungsfragen, den Entwicklungs-und Bildungsstand oder über Probleme des Kindes ist jederzeit möglich.